| Motor Challenge |
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Es gibt zahlreiche Gründe die erklären, warum profitable (manchmal
soger sehr profitable) Energiesparmassnahmen im privaten Sektor nicht
verwirklicht werden:
- Der Stromverbrauch bei Motorsystemen ist "unsichtbar" für
das Topmanagement, da es meistens ein relativ kleiner Kostenpunkt für
das jeweilige Unternehmen ist.
- Stromverbrauch im allgemeinen und der Verbrauch bei Motorsystemen
im besonderen wird normalerweise in den Analyseschemen des betrieblichen
Rechnungswesens als allgemeiner Einzelposten behandelt. Auf diese Weise
liegt die Kostenreduktion in diesem Bereich nicht in der Veranwortung
des jeweiligen Managers.
- Massnahmen um die Kosten beim Kauf des Equipments zu optimieren, so
zum Beispiel konkurrierende Angebote, ziehen selten langzeitige Betriebskosten
in Betracht, die auf Stromverbrauch zurückzuführen sind. Auf
diese Weise können diese Kosten für Elektrizität bei
der Verringerung der Lebenszykluskosten kontraproduktiv sein. Dies trifft
insbesondere zu wenn die optimalen Systeme, entsprechend des Kriteriums
Stromverbrauch, oftmals höhere Anfangsinvestitionen erfordern.
So werden sie nicht einmal von den Versorgern als konkurrenzfähige
Angebote vorgeschlagen.
- Verantwortlichkeit für mögliche Optimierungsmassnahmen ist
breitflächig verteilt zwischen verschiedenen Managementfunktionen:
Produktion, Wartung, Einkauf und Finanzen. Es ist schwierig durch das
Beschneiden von Verantwortlichkeiten einzelner Abteilungen bei einem
Thema mit niedriger Priorität, wie Stromverbrauch, Übereinstimmungen
im oberen Management zu erreichen.
Trotz all dieser Schwierigkeiten sind in solchen Fällen, bei denen
das obere Management die notwendigen Entscheidungen trifft, um Programme
zur Energieffizienz von Motorsystemen auszudehnen, die Ergebnisse oftmals
herausragend, und das Management ist zurückblickend zufrieden mit
der Entscheidung.
Viele Programme der EU und der Mitgliedsstaaten haben sich mit diesem Problem
beschäftigt und konnten dabei einige Erfolge aufweisen.
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